03.11.2005

ABHOLUNG

Koordination für E-Schrott ist angelaufen

Sie habe "pünktlich und reibungslos" die Abholkoordinierung von Altgeräten übernommen, so die EAK Austria. Damit ist der entscheidende Punkt in der österreichischen Elektroaltgeräteverordnung [EAG-VO] verwirklicht.

Österreich erfülle mit der planmäßigen Umsetzung der Verordnung "auch im internationalen Vergleich eine Vorreiterrolle", so EAK-Geschäftsführerin Elisabeth Giehser.

Der Abholbedarf über die EAK habe sich am ersten Tag allerdings in Grenzen gehalten, weil die meisten Firmen bereits Direktverträge mit einem der vier Abhol- und Verwertungsdienstleister abgeschlossen haben. Es sind das die Firmen ERA Elektro Recycling Austria, die Interseroh-Tochter EVA, die Plattform europäischer Hersteller [ERP] und das Umweltforum Haushalt [UFH].

40.000 Tonnen Elektroschrott im Jahr

Durch die Elektroaltgeräteverordnung können Österreichs Konsumenten seit August ihre alten oder kaputten Elektrogeräte kostenlos an rund 1.000 Sammelstellen abgeben.

Von dort werden die Geräte von genehmigten Sammel- und Verwertungssystemen abgeholt und danach umweltgerecht entsorgt beziehungsweise wieder verwertet.

Expertenschätzungen gehen von rund 40.000 Tonnen Elektroaltgeräten aus, die in Österreich pro Jahr anfallen. Diese Menge wird künftig voraussichtlich um mindestens drei bis fünf Prozent jährlich wachsen. Laut EU-Verordnung müssen pro Einwohner und Jahr vier Kilogramm Altgeräte gesammelt und fachgerecht entsorgt werden.