Berlusconi will SMS besteuern
Die Regierungskoalition in Italien überlegt die Besteuerung der SMS, um im Rahmen des Haushaltsgesetzes 2006 mehr Geld einzutreiben.
Die rechte Regierungspartei Alleanza Nazionale will, dass ab kommendem Jahr die überaus beliebten Kurzbotschaften mit einem Cent besteuert werden.
Eintreiben ließe sich die Steuer nach Ansicht von Finanzexperten leicht: Schon jetzt listen die Telefongesellschaften die Gebühren für SMS gesondert auf, sie müssten dann nur noch die Steuerprozente draufschlagen.
Weniger einfach wird es jedoch sein, die Idee ohne massiven Protest durchzusetzen. Telecom Italia und Vodafone haben bereits ihren Einspruch eingelegt.
Italien hat eine hundertprozentige Handyauslastung. Berlusconi verlautbarte bereits vor einem Jahr ähnliche Pläne zur SMS-Besteuerung.
Berlusconi erwägt SMS-Steuer
