"Hybridautos bleiben Nischenprodukt"
Die vergleichsweise umweltfreundlichen Hybridautos werden nach Einschätzung von Panke immer ein Nischenprodukt bleiben.
Die Fahrzeuge mit der sparsamen Kombination aus Elektro- und Benzinmotor würden nie über einen Anteil auf dem Weltmarkt von fünf Prozent hinauskommen, so der Chef des deutschen Autobauers. Grund dafür seien der hohe Preis für die Motoren sowie deren Gewicht.
Hybridautos verfügen neben einem Benzin- auch über einen Elektromotor. Vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten wird der Motor vom Elektroantrieb unterstützt. Zum Umweltvorteil trägt maßgeblich bei, dass auch die beim Bremsen frei werdende Energie genutzt wird.
BMW hatte im September angekündigt, sich der Hybridallianz von General Motors [GM] und DaimlerChrysler anzuschließen, um einen solchen Motor zu entwickeln und zu bauen.
Offensive für HybridantriebNur im Stadtverkehr sinnvoll
Panke räumte ein, dass binnen fünf Jahren wahrscheinlich jeder Autobauer zwei Hybridautos im Programm haben werde.
Die Fahrzeuge seien vor allem nützlich im Stadtverkehr, zum Beispiel in Tokio, London und Frankfurt. "Aber warum sollte ein Bauer in den US-Bundesstaaten Montana oder Wyoming viel Geld für ein Hybridfahrzeug hinlegen, wenn es ihm nicht den geringsten Vorteil bringt?" so Panke.
Die wahre Herausforderung der Autoindustrie besteht nach Pankes Worten darin, die klassischen Motoren sparsamer zu machen.
