Indischer Präsident gegen Google Earth
Mit Google Earth können Nutzer auf Satellitenbilder zugreifen und teils hochauflösende Luftbilder über Gebäude, Anlagen und Straßenzüge erhalten. Bis dato wurde nur bei einigen sensiblen Bereichen die Auflösung zurückgenommen, um die Sicht auf heikle Regionen zu verschleiern.
Anlässlich eines Regierungsmeetings am Samstag äußerte sich Kalam besorgt darüber, dass "ausschließlich von Entwicklungsländern, die ohnehin bereits im Visier von Terrorattentätern sind, wirklich hochauflösende Luftbilder abzurufen sind".
Bedenken auch aus anderen Ländern
Behörden in Südkorea, Thailand und den Niederlanden haben
ebenfalls bereits Bedenken angemeldet.
Google Earth schürt SicherheitsbedenkenAltes Fotomaterial
Google Earth wirft detaillierte Fotos von Indiens Parlament, dem Haus des Präsidenten und diversen Ämtern aus. Auch indische Militäranlagen sind deutlich zu erkennen.
Debbie Frost, Sprecherin von Google, gibt zu bedenken, dass das verwendete Fotomaterial ausschließlich aus öffentlichen Quellen komme und ausserdem ein bis zwei Jahre alt sei. Sie wies darauf hin, dass sich Google gerne mit der indischen Regierung zusammensetzen würde.
