Swisscom gründet Funkchip-Tochter
Der Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom steigt ins Geschäft mit Mini-Sendern zur Datenerfassung mittels Radiowellen ein.
Dazu gründet das Unternehmen die Firma Swisscom Auto-ID Services AG.
Vorerst konzentriert sich Swisscom Auto-ID Services auf Dienste für die Logistik und den Detailhandel, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung. Das Kürzel RFID steht für Radio Frequency Identification.
Die flachen Chips können Daten speichern und über eine eingebaute Kleinantenne an ein Lesegerät funken, auch über eine Distanz von mehreren Metern hinweg. Der Winzling macht es möglich, Daten berührungslos und ohne Sichtkontakt zu lesen und zu speichern. Langfristig soll RFID die derzeit benutzten Strichcodes ersetzen.
Berührungsloses Auslesen
Ins Gespräch kamen RFIDs zuletzt durch die so genannten
Biometriepässe. In vielen Ländern, unter anderem auch Österreich,
soll ein entsprechender Chip in Reisepässe eingesetzt werden. Durch
den Chip sollen biometrische Daten des Passinhabers berührungslos
ausgelesen werden können.
Funkchips für US-Ein- und -Ausreise
