One leidet unter starkem Wettbewerb
Der Umsatz bei den Gesprächsminuten sei gestiegen, allerdings hätten andere Bereiche wie der Handyverkauf gelitten, so One-Chef Jorgen Bang-Jensen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern [EBIT] sank von 35 auf 21 Mio. Euro. Schuld an dem schlechteren Ergebnis sei der äußerst harte Wettbewerb in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres.
Trotz rückläufiger Zahlen gab sich Bang-Jensen zufrieden. "Wir haben eine vernünftige Eigenkapitalstruktur und Bankverbindlichkeiten von 250 Millionen Euro. Das ist eine sehr komfortable Situation für den Wettbewerb auf dem Markt", sagte er. Er verwies auf den gestiegenen Cash-Flow von nunmehr 12,6 Prozent.
In den vergangenen Jahren sei in der Mobilfunkbranche ein "Geschenkewettbewerb" betrieben worden", so der One-Boss. Nun gelte es, nach der Übernahme von tele.ring durch T-Mobile Austria zu einem "konstruktiven" Wettbewerb zu kommen.
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Der Umsatz pro Kunden sank von 34 auf 33 Euro. Den Rückgang führt Bang-Jensen auch darauf zurück, dass viele Nutzer ein Zweithandy hätten. 20 Prozent des Gesamtumsatzes steuern bei One die Geschäftskunden bei.
Insgesamt hat One 1,7 Mio. Kunden [2004: 1,55 Mio.], dazu zählen neben den One-Nutzern noch die Kunden des Billiganbieter Yesss!, einer 100-Prozent-Tochter von One, sowie der Kundenstamm des Telekom-Anbieters eTel, der im Mobilfunkbereich mit One kooperiert. Bis 2007 sollen es zwei Mio. Kunden sein.
Schneller als One wächst derzeit Yesss!, genaue Zahlen wollte Bang-Jensen aber nicht nennen.
Für die Zukunft setzt One auf den Ausbau der Services, unter anderem sollen 2006 zu den 44 vorhandenen Shops weitere fünf bis zehn dazukommen. Die Mitarbeiterzahl von derzeit 940 Mitarbeitern werde dadurch um 25 bis 45 Personen steigen. Weitere Auslagerungen oder ein Mitarbeiterabbau wie in der Vergangenheit sei nicht geplant, betonte Bang-Jensen.
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