Höhenflug für OLED-Displays
Die Boomphase der Displaytechnologie OLED hält weiter an.
OLEDs [Organic Light Emitting Displays] befanden sich noch vor einigen Jahren im Prototypen-Stadium, sind mittlerweile aber ein fixer Bestandteil der Displaywelt geworden.
OLED umschreibt ein Verfahren, bei dem organische Stoffe gezielt zum Leuchten gebracht werden und bei entsprechender Anordnung in Pixeln auch Bilder darstellen können.
Schnellere Reaktionszeit
Anders als Flüssigkristallanzeigen brauchen OLEDs keine
Hintergrundbeleuchtung und können dadurch weitaus platzsparender
verbaut werden. Zudem haben sie eine schnellere Reaktionszeit und
verbrauchen weniger Energie.
Aufschwung für LCD-Alternative14,2 Millionen OLED-Displays ausgeliefert
Im vorigen Quartal wurden 14,2 Millionen OLED-Displays ausgeliefert, das sind 82 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Umsatz stieg auf 124,8 Millionen Dollar.
Marktführer bleiben Samsung SDI, die im zweiten Quartal 2005 insgesamt 3,8 Millionen Stück absetzen und 37 Millionen Dollar umsetzen konnten.
RiT blieb mit 28 Millionen Dollar Umsatz auf dem zweiten Platz, gefolgt von Pioneer mit 19,6 Millionen Dollar. Aufsteiger des Quartals war aber LGE - das Unternehmen verdoppelte beinahe seinen OLED-Umsatz auf 9,5 Millionen Dollar.
OLEDs konkurrieren mit LCDs
OLEDs konkurrieren vor allem bei kleinen Displaygrößen mit der
LCD-Technologie - demzufolge werden OLEDs vor allem bei MP3-Playern,
Handys und Autoradios eingesetzt. Hauptanwendungsgebiet bleiben
Handy-Subdisplays, gefolgt von MP3-Playern, Autoradios,
Handy-Hauptdisplays und Autos.
MP3-Player steigern Absatz von OLEDs
