DT-Festnetzsparte plant Stellenabbau
In der Festnetzsparte der Deutschen Telekom ist angeblich ein deutlicher Stellenabbau geplant.
Um der Sparte wieder zu Wachstum zu verhelfen, müssten bei T-Com bis 2008 jährlich 10.000 bis 15.000 Stellen abgebaut werden, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag vorab. Derzeit beschäftige die T-Com rund 110.000 Mitarbeiter.
Zudem wolle Raizner das Portfolio von derzeit 700 auf etwa 80 Produkte bereinigen. Zahlreiche Prozesse von der Auftragsannahme bis zum Stördienst sollten vereinfacht und beschleunigt werden. "Wenn wir nicht aufpassen, sind wir bald ein Sanierungsfall", zitierte das Magazin den T-Com-Chef. Die Deutsche Telekom war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Konkurrenz wächst
Die Festnetzsparte der DT ist einem starken Wettbewerb
ausgesetzt. Im klassischen Telefongeschäft verliert sie
Marktanteile, und auch im Wachstumsfeld Breitband wird die
Konkurrenz zunehmend größer.
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Wie das Magazin weiter berichtet, hat Raizner zudem sein achtköpfiges Vorstandsteam für die integrierte Sparte T-Com/T-Online zusammen. Doch noch heißt es warten: Gegen die Wiedereingliederung von T-Online in den Mutterkonzern hatten Aktionäre geklagt. Solange die Klagen anhängig sind, kann die Verschmelzung nicht abgeschlossen werden.
