Deutsche Firmen kündigen Dufthandy an

Olfaktorisch
02.05.2008

Die frische Meeresbrise per MMS an die Daheimgebliebenen senden - das soll nach Vorstellung deutscher Firmen bald möglich sein.

Ein deutsches Konsortium, bestehend aus dem Institut für Sensorikforschung und Innovationsberatung und Convisual, hat nun eine Technik zum Patent angemeldet, die es dem Nutzer erlaubt, Düfte auf ein Handy zu verschicken.

Benötigt werden laut den Entwicklern das Dufthandy und ein Chip, der auf der Größe einer SD-Speicherkarte eine Vielzahl verschiedener Düfte enthält.

"Aroma-Filme" im Kino

Eine japanische Kinokette setzt auf eine Technologie, die bewegte Bilder mit Gerüchen unterlegt. Auch in Österreich wird bereits Duftkino angeboten, Hollywood experimentiert seit den 40er Jahren mit dem Kinoerlebnis für die Nase.

Geruchsspam

Der Duftchip kann von unterschiedlichen Anwendungen angesprochen werden: per SMS und MMS, von einem angeschlossenen PC und von speziellen Duftprogrammen auf dem Handy.

Um Geruchsspam zu vermeiden, kann der Nutzer eine ankommende Duftnachricht akzeptieren oder ablehnen.

Die Einsatzbereiche sehen die Entwickler vielfältig: von duftenden MMS-Grüßen über Werbechips mit Duftproben von Parfums bis hin zu mehr oder weniger geruchsintensiven Spielen für Handy und PC.

"EFish"

Ein 300.000 Euro teures Gerät kann objektiv klären, wie frisch der angebotene Fang der Fischhändler wirklich ist.