EU plant mehr Schutz für Kinder im Netz
Die EU will den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet verbessern. Einem entsprechenden Maßnahmenkatalog stimmte das Europaparlament am Mittwoch in erster Lesung zu.
Unter anderem soll eine Internet-Domain namens .kid geschaffen werden, die kontrollierten, kindgerechten Websites vorbehalten bleibt. Ferner schlägt das Parlament ein Gütezeichen für Betreiber vor, die sich an einen Verhaltenskodex halten.
Ziel sei es, Kinder und Jugendliche besser vor Websites mit pornografischen, rassistischen und gewalttätigen Inhalten zu schützen, erläuterte die französische Liberale Marielle de Sarnez. Derzeit gebe es weltweit schätzungsweise 260 Millionen Internet-Seiten mit pornografischem Inhalt. Rund 470.000 davon hätten einen pädophilen Charakter.
Die im Juni abgesegnete Top-Level-Domain für einen Rotlichtbezirk im Internet [.xxx] wird von der US-Regierung vorerst blockiert.
"Porno"-Domain in der Warteschleife
