Arbeitsamt-Software kommt nicht in Gang
Die Software-Probleme bei der deutschen Bundesagentur für Arbeit [BA] reißen Medienberichten zufolge nicht ab.
Derzeit führe die BA monatlich bis zu 25 Millionen Euro zu viel an die Krankenkassen ab, berichteten "Spiegel" und "Focus" vorab. Der Grund seien Software-Fehler, durch die wichtige Berechnungsgrundlagen nicht korrekt verarbeitet würden.
Zu den bereits bekannten Schwierigkeiten seien zahlreiche weitere Mängel gekommen, so dass die Bundesagentur die Software inzwischen als "nicht mehr wartungs- und entwicklungsfähig" einstufe, berichtet der "Spiegel".
Die Behörde habe einräumen müssen, dass eine verbesserte Version erst im nächsten Jahr aufgespielt werden könne.
Für rund 60 Verwaltungsvorgänge müssten die Sachbearbeiter daher weiterhin auf Behelfslösungen zurückgreifen. Nach der Bundestagswahl sollten in einem Experten-Workshop Alternativen geprüft werden, hieß es weiter.
IT-Pannenserie im Arbeitsamt
