Stellenabbau bei Siemens
Der Elektronikkonzern Siemens will an seinem Standort Kamp-Lintfort bis zu 340 Arbeitsplätze abbauen.
Das wäre etwa jede sechste der insgesamt rund 2.000 Stellen in dem niederrheinischen Handywerk, berichtet die "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung".
Ein Siemens-Sprecher bestätigte den Personalabbau der Zeitung zufolge, bezeichnete ihn aber als "lange bekannt". Am 1. Oktober übernimmt der taiwanesische BenQ-Konzern das Werk.
Gewerkschaft ist empört
Den betroffenen Arbeitnehmern will Siemens laut dem Bericht
anbieten, sie ab dem 1. Jänner 2006 für zwölf Monate in eine
Beschäftigungsgesellschaft aufzunehmen. Die IG Metall, die zuletzt
intensiv über eine Beschäftigungssicherung verhandelt hatte,
reagierte der Zeitung zufolge empört.
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