"Halo"-Filmdeal ist unterzeichnet
Nach langwierigen Verhandlungen hat Microsoft nun einen Vertrag für die Verfilmung seines erfolgreichen Ego-Shooters "Halo" unterzeichnet.
Die beiden Filmstudios Universal und Twentieth Century Fox werden das Computerspiel auf Zelluloid bannen und zahlen Microsoft für die Rechte fünf Millionen Dollar plus eine Beteiligung an den Ticketverkäufen.
Der endgültige Vertrag sieht vor, dass Universal die Produktion und den US-Vertrieb übernimmt, während sich Fox um die Distribution im Ausland kümmert.
Laut Universal soll der Film, basierend auf dem Action-Game rund um den Aliens bekämpfenden Krieger "Master Chief", im Sommer 2007 in die Kinos kommen.
Microsoft wollte Spekulationen über eine zeitgleiche Veröffentlich von "Halo 3" nicht kommentieren.
Vor Beginn der Verhandlungen schickte Microsoft Boten verkleidet als "Master Chief" zu den interessierten Filmstudios. Dort übergaben sie das bereits fertige Drehbuch und die Geschäftsbedingungen, die ein strenges Mitspracherecht bei der filmischen Umsetzung des Spiels für Microsoft verlangten.
Microsofts Kampf um "Halo"-Film
