Betriebsrat sucht Sicherheit für Mitarbeiter
Der tele.ring-Betriebsrat verhandelt derzeit mit dem Management von T-Mobile Austria über die weitere Vorgangsweise, sollte das Kartellgericht grünes Licht für den geplanten Zusammenschluss von T-Mobile und tele.ring geben.
In den nächsten Wochen sollen konkrete Verhandlungen über die möglichen Zukunftsszenarien stattfinden, die Gewerkschaft der Privatangestellten [GPA] wird dabei einbezogen.
Gemeinsames Ziel wäre "ein Maximum an Absicherung für die Mitarbeiter", so der Betriebsrat am Mittwoch in einer Aussendung. T-Mobile habe den tele.ring-Mitarbeitern zugesichert, dass "ein hohes Interesse an einer reibungslosen Zusammenführung" bestehe, sagte tele.ring-Betriebsratsvorsitzender Adolf Beauvale: "Wir streben eine einvernehmliche Lösung an, nur so würden beide Seiten profitieren."
Die Übernahme durch T-Mobile bedarf noch der kartellrechtlichen und regulatorischen Genehmigung durch die EU-Wettbewerbsbehörde und die Telekom Control Kommission [TKK].
Tele.ring bleibt bis zur Fusion eigenständigT-Mobile-Austria-Chef Georg Pölzl ging zuletzt davon aus, dass bis Ende 2006 rund zehn bis 15 Prozent der insgesamt 2.200 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen werden.
