24.08.2005

IEEE 802.16-2004

Neuer Aufschwung für WiMax

Kommende Woche werde die Prüfung des Testsystems in Malaga abgeschlossen sein, sagte Gordon Antonello, Vorsitzender des WiMax-Forums. Der Standard soll für den stationären Betrieb getestet werden. Die Tests sollen die Interoperabilität zwischen den verschiedenen Systemen garantieren.

Chip-Sets, die dem Standard IEEE 802.16-2004 entsprechen, werden in die Hardware schon integriert.

"Die Endgeräte, die wir verwenden, haben diese Chips bereits. Sie sind bereits einsetzbar, wenn die Software modifiziert wird", sagt Georg Maunz von WiMax Telecom, dem österreichischen Partner des internationalen WiMax-Forums.

In Österreich hat das österreichisch-schweizerische Konsortium WiMax Telecom im Oktober 2004 die einzige landesweite Funkfrequenz erworben.

WiMax für Österreich

Im April 2005 wurden erste Versuche im Burgenland gestartet, ab Herbst soll WiMax im Burgenland und in der Steiermark verfügbar sein, ab 2006 wird der Aufbau in Ballungszentren gestartet.

Ziel ist es, zuerst Regionen zu vernetzen, die von der Telekom Austria nicht ausreichend versorgt werden. Auch die Konkurrenten UPC Telekom und Telekom Austria testen die Technologie. "Österreich wurde bei der Frequenzvergabe in sechs Regionen eingeteilt. Die Telekom Austria und UPC haben jeweils fünf, WiMax Telecom deckt mit sechs Frequenzen als einziger Betreiber ganz Österreich ab", so Maunz.

Ab Anfang November werde das "stationäre Equipment" getestet, so Maunz weiter. Dieses soll vor allem im ländlichen Bereich eingesetzt werden und muss große Distanzen überwinden können. Im Oktober 2005 starten Tests des neuen Standards in Wien. Dabei müssen stärkere Antennen geprüft werden, da in Ballungszentren mehr Hindernisse wie Hauswände überwunden werden müssen.