RIM will in Bochum forschen

Deutschland
23.04.2008

Aber keine BlackBerrys bauen

Der Hersteller des Kommunikationsgerätes BlackBerry, RIM, plant an seinem künftigen Bochumer Forschungsstandort bis zu 500 Arbeitsplätze, kündigte der Vizepräsident des kanadischen Unternehmens, Thorsten Heins, am Mittwoch in Düsseldorf an.

Er bestätigte damit offiziell, dass Bochum Standort eines europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrums werde. Mobilgeräte sollen dort allerdings nicht produziert werden.

Vom Sommer an will RIM in Bochum zunächst 140 bis 180 Mitarbeiter beschäftigen. Mittelfristig könne die Zahl auf bis zu 500 steigen. NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben [CDU] sagte, es seien keine Subventionen an RIM geflossen.

In Bochum hat bisher Nokia Handys gebaut. Nokia schließt allerdings zum 30. Juni sein Bochumer Handywerk mit 2.300 Beschäftigten.

(dpa)