High-Tech in Österreichs Haushalten
Technik spielt in österreichischen Haushalten eine immer wichtigere Rolle: Fernseher, elektrische Werkzeuge, mehrere Telefone und ein Internet-Anschluss sind für die Mehrheit bereits selbstverständlich.
Was vor wenigen Jahren noch als Zeichen des Wohlstands galt, ist mittlerweile Standard, ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Fessel GfK.
Fragt man die Österreicher danach, was als normale technische Ausstattung eines Haushalts gelten könnte, fällt die Aufzählung recht lang aus: Desktop-Computer und analoge Fotokameras werden von drei Viertel der Österreicher als normal angesehen.
Mehr als die Hälfte findet auch nichts Besonderes mehr an Satellitenschüsseln, Kabelfernsehen, Anrufbeantwortern und DVD-Playern.
Etwa vier Millionen Österreicher nutzen bereits das Internet, 37 Prozent davon fast täglich.
Internet wird immer intensiver genutztLuxus: GPS, Notebook und Handheld
Neben digitalen Fotokameras werden auch medizinische Geräte wie digitale Fieberthermometer und Blutdruckmessgeräte von über 50 Prozent als relativ durchschnittliche Haushaltsausrüstung betrachtet.
Der elektronische Luxus beginnt nach Ansicht des heimischen Konsumenten erst bei Navigationssystemen im Auto, Notebooks und digitalem Fernsehen.
Alarmanlagen im Haus, Videokameras und Handhelds beurteilten die Österreicher ebenfalls als Anschaffungen, die man nur mit dickem Geldbörsl tätigen würde.
Im weltweiten Informationstechnologie-Vergleich hat sich Österreich im Vorjahr auf Platz 19 vorgearbeitet. Besonders gut schnitt Österreich bei der Verfügbarkeit von Handys ab [Platz sechs] gefolgt vom Bereich öffentlicher Online-Angebote [Rang sieben]. Führend ist Singapur, gefolgt von Island und Finnland.
Österreich stagniert bei IT-Nutzung
