Mehr Umsatz, weniger Gewinn für HP
Der US-Drucker- und -Computerriese Hewlett-Packard [HP] hat am Dienstag nach Börsenschluss die Ergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt.
HP hat in dem am 31. Juli beendeten Quartalsabschnitt den Umsatz gegenüber der Vorjahreszeit um zehn Prozent auf 20,8 Milliarden Dollar [16,9 Mrd Euro] erhöht, teilte das Unternehmen mit.
Dabei steigerte HP den Umsatz in Nord- und Südamerika um acht Prozent auf neun Milliarden Dollar, in der Region Europa/Naher Osten/Afrika um zehn Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar und im asiatisch-pazifischen Raum um 15 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar.
Der Quartalsgewinn sackte wegen steuerlicher Sonderbelastungen auf 63 [Vorjahresvergleichszeit: 586] Millionen Dollar ab. Der Gewinn pro Aktie fiel auf drei Cent. Klammert man Sonderfaktoren aus, gab es einen operativen Gewinn von 1,2 Milliarden Dollar oder 36 Cent je Aktie gegenüber 24 Cent je Aktie in der entsprechenden Vorjahreszeit.
Der neue HP-Konzernchef Mark Hurd hatte im Juli die Streichung von 14.500 Stellen oder rund zehn Prozent der Gesamtbelegschaft angekündigt.
HP streicht jeden zehnten ArbeitsplatzZuwachs bei PCs
Bei PCs stieg der Umsatz um acht Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar. Die Druckersparte legte um fünf Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar zu und der Bereich Speicher und Server um 20 Prozent auf vier Milliarden Dollar. Der Dienstleistungsumsatz stieg um 20 Prozent auf vier Milliarden Dollar.
HP geht für das Schlussquartal von einem Umsatz von 22,4 bis 22,8 Milliarden Dollar aus. Der Stellenabbau werde das Ergebnis nach Steuern mit rund 900 Millionen Dollar oder 22 Cent je Aktie belasten, kündigte HP an.
