Deutsche kaufen mehr Songs online
Legale Musik-Dowloads setzen sich langsam auch in Europa durch.
Im ersten Halbjahr wurden allein in Deutschland über legale Download-Portale wie Musicload von T-Online und den iTunes Music Store über 8,5 Millionen Songs heruntergeladen. Das gab der deutsche Phonoverband nun bekannt.
Das waren mehr als im gesamten vergangenen Jahr mit 6,7 Millionen Downloads.
Die Zahl der verkauften physischen Tonträger ging dagegen um ein Zehntel auf 64,7 Millionen Stück zurück. Besonders Singles und Musikkassetten verkauften sich deutlich schlechter.
CDs gingen dagegen wieder häufiger über die Ladentheke: Im ersten Halbjahr verkauften sich 48,4 Millionen Compact Discs und damit 4,4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Absatz von Musik-DVDs stagnierte bei 3,8 Millionen Stück.
Die Mitteilung der IFPI.deAb Herbst europaweite Lizenzen
Ein Hauptgrund, warum legale Internet-Musikbörsen in der EU weniger schnell wachsen als in den USA, ist die derzeitige Praxis der Urheberrechtsabgeltung.
Bis zum Herbst will die EU daher die derzeitigen Strukturen für die Online-Lizenzierung reformieren
Ziel ist eine europaweite Lizenz für die Online-Verwendung eines Musikrepertoires sowie die freie Wahl zwischen den Verwertungsgesellschaften, unabhängig vom Wohnsitz des Internet-Dienstes.
Auch der Künstler soll EU-weit die freie Wahl haben, wem er den Auftrag gibt, seine Online-Rechte zu verwalten.
EU plant Starthilfe für Online-Musikshops
