"Musikpiraten" bringen gutes Geschäft
Eine Studie des britischen Musikforschungsunternehmens The Leading Question zeigt, dass illegale Filesharer auch diejenigen sind, die am meisten Geld für legale Downloads ausgeben.
Sie investieren viereinhalb Mal mehr in legale Musik als der durchschnittliche Konsument.
Aus dem Bericht geht hervor, dass es seitens der Musikindustrie sinnvoller wäre, diese Klientel von legalen Alternativen zu überzeugen, als nur strafrechtlich gegen sie vorzugehen.
Nach Angaben der Musikindustrie haben sich legale Downloads im ersten Halbjahr 2005 verdreifacht.
Musik-Downloads weiter im SteigenAcht statt nur 1,84 Euro
"Es ist ein Mythos, dass alle illegalen Downloader darauf versessen seien, das Gesetz zu brechen, um an Gratismusik zu kommen", sagt Paul Brindley, Direktor von The Leading Question.
Die Studie zeigt, dass Personen, die regelmäßig illegale Internet-Plattformen zum File-Sharing benutzen, im Durchschnitt acht Euro pro Monat für legale digitale Musik ausgeben. Im Vergleich dazu bringen andere Musikfans nur 1,84 Euro ein.
