Mobilfunk von Anschlägen unbelastet
Der britische Mobilfunker Vodafone gab gegenüber der BBC an, dass nach den Explosionen signifikant mehr Gespräche geführt wurden als üblicherweise um diese Tages- und Uhrzeit. Mittlerweile jedoch sei wie auch bei den anderen Anbietern wieder alles im normalen Bereich.
Vodafone bat kurz nach den Anschlägen erneut darum, nur notwendige Gespräche zu führen oder stattdessen SMS zu versenden, um die Leitungen nicht unnötig zu belasten. Bei den Anschlägen vor zwei Wochen waren die Mobilfunknetze waren fast bis zur Kapazitätsgrenze ausgelastet.
T-Mobile hingegen verspürte keine Überlastung. Beide Anbieter reservierten diesmal zudem keine Kapazitäten eigens für die Einsatzkräfte.
Die Polizei rief die Bevölkerung wieder auf, Handy-Bilder oder -Videos von den Schauplätzen per E-Mail oder MMS einzuschicken.
Britische PolizeiInformationen aus dem Netz
Nach den Bombenanschlägen in der Londoner Innenstadt vor zwei Wochen versuchten viele Menschen, via Internet Informationen aus erster Hand zu bekommen.
Auch der europäische E-Mail-Verkehr legte nach den Attacken stark zu, da viele auf diesem Weg versuchen, Kontakt zu ihren Verwandten und Freunden aufzunehmen.
Werden sonst im Durchschnitt 500.000 Nachrichten pro Stunde registriert, verdoppelte sich das Aufkommen auf über eine Million E-Mails pro Stunde, berichtete MessageLabs.
Viele Menschen ohne TV-Zugang nutzen zudem Internet-Video-Suchmaschinen - wie z. B. Blinkx TV -, um Informationen über die Terrorattacken zu bekommen.
Blogger berichten aus London
