Philips schärft LC-Schirme
Gerade bei schnellen Bewegungen haben LCD-Fernseher oftmals einen Nachteil: Die Flüssigkristalle, die für die Farbe und damit das Bild sorgen, brauchen eine Weile bis sie ein- und wieder ausgeschaltet werden und lassen das Bild verschmiert erscheinen.
Philips zeigte nun in seinem Labor in Eindhoven einen Flachbildfernseher, der mithilfe eines "flackernden" Rücklichts diesen Effekt zu minimieren sucht. Das Licht wird dabei, nach dem Prinzip der Röhrenmonitore, in ganz kurzen Intervallen ein- und wieder ausgeschaltet.
Solange das Bild noch berechnet wird, bleibt das Licht aus. Sobald das Bild angezeigt wird, geht auch das Licht mit an - dreimal heller als in einem normalen LCD-Fernseher, um die dunkle Pause dazwischen zu überdecken.
Erste Modelle mit der Technologie sollen Anfang 2006 in der etwas höheren Preiskategorie auf den Markt kommen. Philips will die Entwicklung auch an andere Hersteller verkaufen.
Weiter hohe Nachfrage nach LC-Displays
