Mehr Geld für alternative Antriebe
Das verlangt die European Hydrogen & Fuel Cell Technology Platform [HFP]. Die öffentlichen Investitionen sollten auf 250 Millionen Euro jährlich mehr als verdoppelt werden, damit die Entwicklung schadstoffärmerer Autos und erneuerbarer Energieformen vorangetrieben wird und die EU-Staaten gleichauf mit Japan und den USA sind, so ihr Vorschlag.
Der EU-Wissenschaftskommissar Janez Potonik bekannte sich zu einer Erhöhung des Budgets, beklagte aber auch die mangelnde Unterstützung der EU-Mitgliedsstaaten. Er sei sehr enttäuscht, dass die Geldmittel in den Debatten immer als Reserve herhalten müssten. Zudem schrumpfe der Topf bei jedem Vorschlag, so Potonik.
Die Plattform vereint mit Unterstützung der Europäischen Kommission Vertreter des Wasserstoffsektors aus Industrie, Forschung, Behörden und nichtstaatlichen Organisationen.
Billigere Wasserstoff-Systeme für die EUReduktion der Luftschadstoffe
Die HPF erwartet, dass in 15 Jahren zwischen einer und fünf Millionen wasserstoffbetriebene Fahrzeuge auf Europas Straßen unterwegs sind.
Selbst wenn der Wasserstoff aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird, soll sich zumindest die Luftqualität durch die schadstoffarmen Fahrzeuge verbessern.
Der EU-Geldtopf wird derzeit dazu verwendet, Testläufe in Amsterdam, Stockholm und Lissabon zu finanzieren.
Der Autobauer DaimlerChrysler, der wasserstoffbetriebene Busse herstellt, glaubt, dass 2012 die ersten wasserstoffbetriebene Autos auf den Massenmarkt kommen. Auch General Motors arbeitet bei den europäischen Public-private Partnerships mit.
HPF
