09.07.2005

FORDERUNG

Mehr Geld für alternative Antriebe

Das verlangt die European Hydrogen & Fuel Cell Technology Platform [HFP]. Die öffentlichen Investitionen sollten auf 250 Millionen Euro jährlich mehr als verdoppelt werden, damit die Entwicklung schadstoffärmerer Autos und erneuerbarer Energieformen vorangetrieben wird und die EU-Staaten gleichauf mit Japan und den USA sind, so ihr Vorschlag.

Der EU-Wissenschaftskommissar Janez Potonik bekannte sich zu einer Erhöhung des Budgets, beklagte aber auch die mangelnde Unterstützung der EU-Mitgliedsstaaten. Er sei sehr enttäuscht, dass die Geldmittel in den Debatten immer als Reserve herhalten müssten. Zudem schrumpfe der Topf bei jedem Vorschlag, so Potonik.

Reduktion der Luftschadstoffe

Die HPF erwartet, dass in 15 Jahren zwischen einer und fünf Millionen wasserstoffbetriebene Fahrzeuge auf Europas Straßen unterwegs sind.

Selbst wenn der Wasserstoff aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird, soll sich zumindest die Luftqualität durch die schadstoffarmen Fahrzeuge verbessern.

Der EU-Geldtopf wird derzeit dazu verwendet, Testläufe in Amsterdam, Stockholm und Lissabon zu finanzieren.