Gericht entscheidet über Mobtel-Anteile
Der schon seit Jahren andauernde Streit über die Eigentumsverhältnisse beim serbischen Mobilfunkbetreiber Mobtel, an dem auch die mobilkom austria interessiert ist, soll im September beendet werden.
Dann wird der Belgrader Tageszeitung "Blic" zufolge das Schiedsgericht in Zürich, vor dem der Streit zwischen den Mobtel-Eigentümern BK Trade und der serbischen Post PTT ausgetragen wird, sein Urteil verkünden.
Die einstige russische Tochterfirma des serbischen Unternehmers Bogoljub Karic, BK Trade, hält laut Vertrag 51 Prozent der Mobtel-Anteile. Auf den Staat bzw. die Post entfallen demnach 49 Prozent.
Gemäß einem im Auftrag der serbischen Regierung vor zwei Jahren angefertigten Gutachten soll allerdings der Staat sogar 58,8 Prozent an der Mobtel besitzen.
Karic hat seine Firma BK Trade im Mai an eine österreichische Finanzgruppe um die Geschäftsleute Martin Schlaff, Josef Taus und Herbert Cordt verkauft. Ein klares Interesse am Erwerb sowohl ihres wie auch des staatlichen Anteils an der Mobtel hat die Telekom-Austria-Tochter mobilkom austria bekundet.
Rätselraten um Mobtel-Besitzverhältnisse
