Photoshop Express: Adobe ändert AGB
Adobe hat auf Kritik von Nutzern reagiert und die Nutzungsbedingungen für seinen Online-Bildbearbeitungsdienst Photoshop Express geändert.
Wie John Nack, leitender Produktmanager der Photoshop-Programme bei Adobe am Freitag in seinem Weblog bekanntgab, änderte Adobe die umstrittenen Nutzungsbedingungen seiner Online-Bildbearbeitungslösung Photoshop Express. Die Änderungen treten am 10. April in Kraft.
Die alten AGB gaben in Abschnitt 8 Adobe das unwiderrufliche Recht auf Nutzung und Verbreitung der hochgeladenen Fotos. Das wurde zum Start des Programms in der vergangenen Woche von zahlreichen Nutzern und Berichterstattern kritisiert. Nack betont, es habe nie in der Absicht von Adobe gelegen, sich die Bilder seiner Nutzer anzueignen.
Adobe hat auch die alten "Terms of Use" Online gelassen. Sie gelten noch, bis sie am 10. April durch die neuen Regeln ersetzt werden.
Neue Regelungen
In den neuen AGB ersetzt Abschnitt 6 den alten Abschnitt 8. Das Juristenenglisch wird beinahe Satz für Satz kommentiert, um den Nutzern zu erklären, weshalb sich das Unternehmen bestimmte Rechte einräumt. Immerhin steht in diesem Abschnitt nun auch deutlich, dass Adobe nicht das Recht hat, die hochgeladenen Bilder weiterzuverkaufen.
Wenn diese Bilder in der Galerie auf "privat" gestellt werden, hat Adobe auch nicht mehr das Recht, die Bilder anzeigen zu lassen. Wenn der Nutzer seinen PS-Express-Account schließt, verfallen auch die Rechte, die Adobe sich zum Betrieb der Plattform eingeräumt hat.
