12.06.2005

ROAD-MAP

AMD setzt auf multiple Kerne

Wohl als Reaktion auf den neuen Deal zwischen Apple und Intel hat AMD seine Strategie für die kommenden Jahre ausgeführt und bekräftigt.

Für 2007 kündigte der Hersteller erstmals offiziell einen Opteron-Chip mit vier Kernen für Server an. Die Road-Map für den Desktop zeigte nichts Vergleichbares, entsprechende Chips könnten 2008 oder später kommen.

Vorerst sollen 2006 die Virtualisierung "Pacifica" und die Sicherheitstechnologie "Presidio" zum [möglichen] Start von Microsofts "Longhorn" ausgeliefert werden.

Auch HyperTransport wird auf Grund der neuen Anforderungen in eine neue Version [3.0] gehen. Version 2.0 soll noch heuer in aktuelle Chips integriert werden.

Vielfältiger Desktop-Plan

2006 sollen die CPUs DDR-2 unterstützen, 2007 dann DDR-3 sowie die zweite Generation von PCI Express, für das es bis dato aber noch keinen unabhängigen Standard gibt.

Die mobilen CPUs von AMD sollen nächstes Jahr auch noch einen zweiten Kern [für 35 und 62 Watt Umgebungen] erhalten, 2007 folgt WiMAX.

Für den Desktop sieht die Road-Map des Herstellers einen "Extreme Performance"-PC, einen "Digital Life Content Creation"-PC, einen "Digital Life Entertainment"-PC, einen "Work At Home/Homework"-PC und einen "Value Computing"-PC vor. Alle sollen dabei entweder auf Athlon 64 oder Athlon 64 X2 basierden.