Lösegeld für verschlüsselte Daten
In den USA ist der erste Fall einer neuen Sicherheitsbedrohung bekannt geworden.
Auf einem attackierten Computer wurden Dokumente wie Texte, Bilder und Tabellen so verschlüsselt, dass der Besitzer sie nicht mehr öffnen konnte. Die Täter verlangten für die Freigabe der Daten eine Art Lösegeld von 200 Dollar, wie Sicherheitsexperten der Firma Websense mitteilten.
Den Experten gelang es zwar, die Daten wieder zu entschlüsseln. Sie warnten aber davor, dass eine solche Art von Schadprogrammen noch weiterentwickelt werden könnte.
Schwachpunkt liegt in Geldübergabe
Die Drohungen der Erpresser haben ihren Schwachpunkt in der
Geldübergabe. "Man muss das Geld ja irgendwo hinschicken", sagt Jo
Stewart von der Security-Firma Lurhq. Und jede Art von
Geldtransaktion sei viel leichter zu verfolgen, als den Täter anhand
der Verbindungsdaten ausfindig zu machen.
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