27.05.2005

NETZBETRUG

Was "Phisher" über ihre Opfer wissen

Eine Studie des US-israelischen IT-Dienstleisters Blue Security warnt Online-Unternehmen davor, E-Mail-Adressen ihrer Kunden als Passwort-Reminder oder sonstwiedirekt im Registrierungsprozess einzusetzen.

Dadurch werde es Online-Betrügern nämlich erleichtert, Profile potenzieller Opfer zu erstellen. "Hostile Profiling" heißt diese Methode, durch die so genannte "Phisher" ihre Opfer noch gezielter auf gefälschte Websites locken können.

E-Mails, die etwa den Namen des Empfängers oder eine persönliche Anrede enthalten und auf Kaufvorlieben Bezug nehmen, tragen zu einer weit höhere "Erfolgsrate" des Beutezugs bei.

Umstellung beginnt

Die Phisher wissen in vielen Fällen neben Namen, auch Geschlecht oder Kaufvorlieben ihrer Opfer Bescheid. Die Blue-Security-Studie ergab, dass die Mehrzahl der US-Websites ein derartiges "Hostile Profiling" durch Spammer und Phisher ermöglicht.