Ein Roboter, der saugt und wischt
Während schon Staubsaugen meist eine eher ungeliebte Haushaltsbeschäftigung ist, ist Aufwischen wohl noch weiter unten auf der Rangliste der unbeliebtesten Putzarbeiten zu finden.
Die wachsende Horde von Haushaltsrobotern will diesem Umstand Rechnung tragen. Der US-Hersteller iRobot hat nach seinem saugenden Roboter Roomba nun auch eine Wischvariante namens Scooba vorgestellt.
Scooba saugt zuerst Hartböden wie aus Holz und Linoleum, bringt anschließend eine Reinigungslösung auf, die den Schmutz binden soll, und trocknet den Boden wieder. Dadurch soll er sich eben auch für Holzböden eignen.
Roomba gehört zu den preisgünstigeren Vertretern der Klasse der Staubsauger-Roboter, konnte im futurezone-Test mit der teuren Konkurrenz aber durchaus mithalten.
Staubsaugen mit FernbedienungAb 2006 im Handel
Der zehn Zentimeter hohe Scooba [mit 33 Zentimeter Durchmesser] hat zwei Tanks, einen für Wasser und das vom Hersteller entwickelte spezielle Reinigungsmittel, einen zweiten für das Schmutzwasser. Der aufgesaugte Schmutz landet ebenfalls im Schmutzwassertank.
Der Säuberungsvorgang selbst läuft in Stufen ab. Zuerst wird gesaugt, dann wird Wasser und Reinigungsmittel auf den Boden gespritzt. Eine Bürste verteilt die Flüssigkeit, damit möglichst viel Schmutz aufgenommen wird, schließlich wird die Flüssigkeit wieder aufgesaugt. Der Boden soll zum Schluss relativ trocken sein.
Der Scooba soll in begrenzter Auflage noch vor Weihnachten zu bestellen sein, 2006 dann flächendeckend verkauft werden. Preis wurde noch keiner genannt, er soll aber in der Kategorie von Roomba [150 bis 300 USD] liegen.
Scooba
