Vorbereitungen für Roboter-Rallye laufen
Im Herbst 2004 startete in der kalifornischen Mojavewüste das erste Rennen für selbststeuernde Roboterfahrzeuge. Doch das Ergebnis war recht bescheiden.
Selbst der beste Teilnehmer, ein umgebauter und mit Elektronik voll gestopfter Humvee, schaffte gerade zwölf der geplanten rund 230 Kilometer.
Die Vorbereitungen für die diesjährige "Grand Challenge for Autonomous Robotic Ground Vehicles", veranstaltet von der Forschungsabteilung des US-Verteidigungsministeriums [DARPA], laufen bereits auf Hochtouren.
Das Interesse der Industrie an dem Rennen ist groß. Das zeigt ein Blick auf die Liste der Sponsoren. Am Favoriten "Sandstorm", der an der Universität Carnegie Mellon entwickelt wird, sind unter anderem Boeing, Caterpillar, Intel, Google und das Magazin "Wired" beteiligt.
Rallye-Roboter scheiterten an sich selbstQualifikation am 1. Juni
DARPA-Vertreter haben schon mit der Überprüfung der fast 200 Fahrzeuge begonnen, die angemeldet wurden. Derzeit sind noch 118 dabei, am 1. Juni soll die Zahl auf 40 gekürzt werden.
An dem Rennen selbst sollen dann 25 Fahrzeuge teilnehmen. Diese müssen ihren Weg über die ausgewählte Strecke völlig selbstständig finden, ohne Fernsteuerung.
Um das Ziel zu erreichen, haben die Roboter zehn Stunden Zeit.
DARPA-Vertreter erwarten einen harten Wettbewerb. Technologisch habe es im Vergleich zum Vorjahr einen Quantensprung gegeben. DARPA-Sprecher Ton Goodwin: "Es gibt viel mehr Fahrzeuge mit der Fähigkeit, den ganzen Weg zu schaffen."
