Robosapiens kriegt Halbgeschwister
Angespornt durch den Erfolg seines ersten Unterhaltungsroboters "Robosapiens" hat dessen Hersteller Wowee eine Reihe von weiteren, durchaus erschwinglichen Geräten angekündigt.
Im Laufe des Jahres sollen laut Hersteller Roboter auf den Markt kommen, die besser mit ihresgleichen und ihrer Umgebung kommunizieren können und im Falle des Herzeige-Roboters "Robosapiens" auch leichter und dauerhaft programmierbar sind.
"Robosapiens V2", der im Vergleich zur ersten Version an Größe, Fähigkeiten und Beweglichkeit gewonnen hat, kommt im November. Der Roboter kann sich nun nach vorne beugen, hinlegen und sitzen. Auch die Fähigkeit, Dinge in die Hand zu nehmen, ist in der neuen Version verbessert. Der Roboter, der nun auch sprechen, Menschen erkennen und Dinge verfolgen kann, soll um die 250 Dollar kosten.
Auf der Spielemesse E3 führte der Hersteller einen Prototyp vor, der sich binnen kürzester Zeit hinlegen und wieder aufstehen konnte. Ein integrierter Speicher hält nun auch programmierte Bewegungsabläufe dauerhaft fest, die Programmierung selbst soll deutlich vereinfacht worden sein - etwa durch die Bewegung der Gliedmaßen selbst.
Roboter bleiben beschränkt unterhaltsamInteraktiver Affenkopf
Robosapiens V2 wird auch die Kontrolle über andere Bots wie den Roboter-Saurier Roboraptor und das insektenähnliche Robopet, das in seinen Begabung einem Hund ähneln soll, übernehmen können. Die beiden ebenfalls interaktiven, aber weniger begabten Roboter kommen für 120 bzw. 90 USD im August und Oktober in den Handel.
Im Dezember kommt dann das lebensgroße Schimpansengesicht "Chimpanzee" auf den Markt. Nur aus Kopf und Hals bestehend, soll der, von einem ehemaligen Hollywood-Spezialisten für Special Effects geformte, voll animierte Roboter seinen im Urwald lebenden Vertretern in Aussehen und Verhalten nahe kommen.
Augen, Augenbrauen und Oberlippe sind beweglich, der Kopf dreht sich zum jeweiligen Animator und Sound- und Drucksensoren sorgen zusammen mit einer Fernsteuerung für Interaktionsmöglichkeiten.
Das Gerät soll vorraussichtlich 130 USD kosten. Davor kommt noch die PC-Sprachsteuerung "Speak2Click" im Oktober.
Wowwee"Androiden"-Sprachsteuerung für PCs
Der künstliche Kopf "Jessie" soll die Bedienung eines Großteils der Funktionen [Öffnen, Auswählen, Schließen einer Anwendung, Adressierung von E-Mails, Websurfen und Copy and Paste] eines Windows-XP-Rechners ohne Maus ermöglichen. Auch eine Zuordnung von bestimmten Kommandos zu ausgewählten Files soll möglich sein.
Dabei soll Jessie auf alle Arten von Stimmen reagieren können, der Anschluss erfolgt über einen USB-Port. Käuflich ist Jessie ab Oktober für voraussichtlich 80 USD.
