13.05.2005

STUDIE

44 Prozent der Haushalte sind online

Bei den Internet-Anschlüssen in Österreichs Haushalten gibt es nach einer Stagnation wieder eine Steigerung.

Derzeit sind 44 Prozent online, vor einem halben Jahr waren es um vier Prozentpunkte weniger. Das berichtete das Linzer Meinungsforschungsinstitut Spectra, das dazu am Freitag Ergebnisse einer entsprechenden Umfrage veröffentlichte.

Erst vor kurzem hatte der Austrian Internet Monitor [AIM] Zahlen zur Internet-Nutzung in Österreich veröffentlicht, die sich im wesentlichen mit den Spectra-Zahlen decken.

Spectra führte im März persönliche Interviews mit 1.000 repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ausgewählten Personen durch. Dabei zeigte sich, dass die Zuwächse bei den 15- bis 29-Jährigen mit sieben Prozentpunkten am deutlichsten sind.

Ein kräftiger Anstieg sei auch im mittleren und oberen Bildungssegment [plus sechs Prozentpunkte] zu verzeichnen. In der "Bildungselite" treibe dieser Zuwachs die ohnehin schon hohe Penetration zusätzlich nach oben - 73 Prozent sind zu Hause online.

Die Aktivitäten im Netz haben sich bezüglich ihrer Vielfalt und Prioritäten in den vergangenen Jahren kaum verändert, berichtet das Institut. Es dominiert nach wie vor der Informationsaustausch.

Weniger SMS via Internet

Auffällig sei der rückläufige Trend beim Versenden von SMS via Internet, teilten die Meinungsforscher mit. Seit August 2002 ist der Anteil der SMS-Nutzer sukzessive von 44 auf 28 Prozent zurückgegangen. Der Grund dürfte in der sinkenden Attraktivität dieses Dienstes durch die in den vergangenen Jahren eingeführte Gebührenpflicht zu suchen sein, vermutet Spectra.