10.05.2005

BILANZ 2004

Umsatzrückgang bei FSC Österreich

Der Umsatz gab um vier Prozent von 126 auf 121 Mio. Euro nach. Heuer will das Unternehmen auf 140,5 Mio. Euro zulegen.

Wachstumstreiber sollen, wie auch in den vergangenen Jahren, die Notebooks sein.

Im Bereich der tragbaren Computer konnte Fujitsu Siemens Österreich im Vorjahr als Marktführer um knapp 72 Prozent zulegen. Verfolger IBM wies ein Plus von 42 Prozent aus, erklärte FSC-Chef Peter Trawnicek.

Auf dem Servermarkt habe es ebenfalls einen kräftigen Zuwachs, bei den Desktops ein leichtes Minus gegeben.

Standortvorteil gegenüber Asiaten

Der Kundenkontakt soll durch ein Mitarbeiterplus von acht bis zehn Prozent weiter verbessert werden. Derzeit beschäftigt das Unternehmen in Österreich rund 70 Mitarbeiter.

Zu der Diskussion über eine Mehrarbeit ohne Lohnausgleich im Hauptwerk in Augsburg [Deutschland] meinte Trawnicek, dass dies nicht der Vorbote für ein Ende der Produktion in Europa sei.

Die Arbeitskosten würden bei einem 300-Euro-PC lediglich 29 Euro betragen.

Hingegen habe man durch den Standort Europa für das Europa-Geschäft einen Zeitvorsprung von rund drei Monaten gegenüber asiatischen Herstellern, die ihre Desktops verschiffen müssen.