09.03.2005

PC-MARKT

Gute Zahlen von Fujitsu Siemens

Europas größter PC-Hersteller Fujitsu Siemens rechnet für das am 31. März endende letzte Quartal mit einem deutlichen Gewinnsprung und plant weiterhin stärkeres Wachstum als der Markt. Dabei hofft Konzernchef Bernd Bischoff, vom Verkauf der PC-Sparte des US-Konzerns IBM an den chinesischen Hersteller Lenovo zu profitieren.

Für das Gesamtjahr 2004 meldet Fujitsu Siemens einen Vorsteuergewinn von rund 94 Millionen Euro, 51 Prozent mehr als im Jahr davor, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Der Jahresumsatz soll um 13 Prozent auf sechs Milliarden Euro steigen. "Wie Sie wissen, ist es unser Ziel, fünf Prozentpunkte stärker zu wachsen als der Markt. Das haben wir wieder getan", sagte Bischoff. Einer Studie des Marktforschungsinstituts IDC zufolge wird der Markt für PCs, Server und Datenspeicher im Absatzgebiet von Fujitsu Siemens 2005 um fünf Prozent wachsen.

Wachstumsfaktor Notebooks

Als wichtigsten Wachstumsfaktor nannte Bischoff den Verkauf von Notebooks. Allein der Absatz von mobilen Rechnern für Privatanwender stieg um 58 Prozent.

Im schwierigen Geschäft mit Desktop-Computern für den Schreibtisch setzt Fujitsu-Siemens auf ökoverträglich produzierte Rechner wie den neuen Scenic C620. Bei diesem "Green PC" sei der Bleigehalt von zwölf auf ein Gramm reduziert worden