Mehr Open Source für Großbritannien
Das Monopol des US-Softwarekonzerns Microsoft bei lokalen Behörden und öffentlichen Einrichtungen wie Schulen in Großbritannien ist offenbar in Gefahr.
Eine am Montag veröffentlichte Umfrage im Auftrag der "Financial Times" ergab, dass 60 Prozent der hundert befragten Institutionen vorhaben, künftig auf billige oder Gratisprogramme wie das Betriebssystem Linux zurückzugreifen. Die Kostensenkung sei dabei das Hauptmotiv.
Die Regierung in London will in Kürze ein Programm vorstellen, das den Einsatz frei verfügbarer Software im öffentlichen Sektor unterstützen soll. Laut "FT" gab die öffentliche Hand im Haushaltsjahr 2003/2004 insgesamt 18,2 Milliarden Euro für Informationstechnologien aus.
Ab heuer können auch die Mitarbeiter [bzw. deren Abteilungsleiter] der Wiener Stadtverwaltung auf rund 7.500 der 16.000 Computerarbeitsplätze entscheiden, ob sie lieber das Betriebssystem und die Office-Software von Microsoft nutzen oder mit freier Software arbeiten wollen.
Linux-Migration in Wien wird konkret
