07.05.2005

SCHLACHTFELD

Plastiksolarzellen für die US-Armee

Die Soldaten der US-Armee werden immer mit den neuesten Technologien ausgerüstet. Doch jedes Stück High-Tech benötigt auch entsprechende Energie, und gerade diese Versorgung gestaltet sich auf dem Schlachtfeld oft problematisch.

Daher hat die US-Armee nun einen Auftrag über 1,6 Millionen Dollar an die Firma Konarka Technologies für die Entwicklung von Materialien, die Lichtenergie in elektrische Energie umwandeln, vergeben.

Die so genannten photovoltaischen Polymere könnten dann in Kleidung und Ausrüstung der Soldaten, wie etwa Zelte, eingewoben werden, um die tragbaren Geräte mit Strom zu versorgen.

Plastiksolarzellen in Tarnfarben

Die Truppen müssten dann nicht mehr Akkus und Batterien mir sich rumschleppen, sondern könnten ihre Geräte mit Hilfe von Hochleistungskunststoffen, die Licht in Energie verwandeln, aufladen.

Für die Army entwickelt Konarka die Kunststoffe extra in Tarnfarben. Aus dem Material könnten auch ganze Zelte zur Energielieferung gefertigt werden, um den Bedarf an Diesel für die Stromgeneratoren zu senken.

Auch in den Consumerbereich könnte die Technologie bald vordringen. Man arbeite mit Partnern an der Entwicklung von kommerziellen Anwendungen, so Konarka-Chef Daniel Patrick McGahn. Doch wann die ersten Produkte Marktreife erlangen, ist noch nicht absehbar.