23.04.2005

TISCHFUSSBALL

Gegen den Computer wuzzeln

War bisher noch zumindest ein gegnerischer Mitspieler nötig, um den Ball am Rollen zu halten, ist nun auch das tägliche Solotraining möglich.

Denn seit Jahresanfang ist der virtuelle Ratschbumm-Gegner "StarKick" kommerziell erhältlich.

Fünfzig Bilder in der Sekunde

Das "KiRo"-System arbeitet völlig autonom. Über eine Kamera wird das Spielfeld erfasst und die Software entscheidet in Abhängigkeit von der aktuellen Spielsituation, wie sich die Stangen bewegen sollen.

Alle 20 Millisekunden wird das Bild an den PC übertragen und eine Aktion gesetzt.

Während bei "KiRo" die Kamera noch über dem Spielfeld befestigt ist, fand diese in der Kommerzversion unterhalb des Spielfeldes Platz.

Um den Einfluss von Fremdlicht zu reduzieren, wird beim "Star-Kick" von Gauselmann zur Detektion Infrarot-Licht eingesetzt.

Über LEDs, die an beiden Seiten des Kickers im Innenraum angebracht sind, entsteht unterhalb der Füße der Spielerfiguren ein Infrarot-Lichtgitter, das die Position des Balles markiert.

Nachrüstbar

Für einsame Stunden kann jeder beliebige Wuzzler mit dem "KiRo"-System zum virtuellen Sparringpartner nachgerüstet werden.

Die Antriebe für die Spielerstangen können an jeden Kickertisch montiert werden.

Damit der gemeinschaftliche Spaß beim Kicken nicht völlig auf der Strecke bleibt, kann man den Baller-Computer auch im Zweierteam bekämpfen.