Ein Luftmoped für den Stadtverkehr
Wer angesichts der täglichen Staus auf den Straßen am liebsten in die Luft gehen würde, kann sich nun einfach einen eigenen Mini-Hubschrauber zulegen.
Der "AirScooter II" von Erfinder Elwood "Woody" Norris schafft eine Geschwindigkeit von 100 km/h bei einem Gewicht von etwa 140 Kilogramm.
Gesteuert wird der AirScooter wie ein Motorrad, preislich liegt er mit 50.000 Dollar [38.500 Euro] im Segment einer Mittelklasse-Limousine. In den USA ist zudem kein Pilotenschein für den Betrieb des Luft-Scooters vonnöten.
Das Fluggerät soll noch in diesem Jahr zu kaufen sein.
Video zeigt den AirScooter in Aktion [Quicktime]Einfach zu steuern
Der leichtgewichtige AirScooter verfügt über zwei Rotoren, die basierend auf dem Koaxial-Design übereinander liegen, und soll dadurch sehr einfach zu fliegen sein.
Über eine Art Motorradlenker wird das Gefährt gesteuert, ein Dreh am Griff zieht das Luftmoped in die Höhe, mittels Vor- und Rückbewegung des Lenkers kann nach vorne bzw. zurück geflogen werden.
Die Richtung wird mittels Rechts- oder Linksbewegungen geändert. Pedale, wie für den Heckrotor herkömmlicher Hubschrauber, gibt es nicht.
Der Tank fasst 19 Liter herkömmliches Benzin und soll für etwa zwei Stunden Flug mit dem 65 PS starken Zweizylindermotor reichen.
Der AirScooter IIFliegende Taxis
Der britische Entwickler Avcen will die Staus auf den Straßen unterdessen mit fliegenden Taxis beseitigen.
Die Air-Shuttles "Jetpod" sollen Berufspendler zu Taxitarifen schnell und ohne Stau ins Stadtzentrum und zurück bringen.
Die futuristische Fahrgelegenheit soll eine knapp 40 Kilometer lange Strecke in wenigen Minuten schaffen und auf kleinstem Raum landen können.
Der erste Flug des Jetpod-Konzeptflugzeuges soll Ende 2006 erfolgen. Ab 2011 sollen die Flugzeuge zum Verkauf bereitstehen.
Fixe Routen
Die Flugzeuge sollen dabei nicht einfach durch die Gegend
schwirren, sondern fixen Fahrplänen und Routen folgen.
Fliegende Taxis schon in fünf Jahren
