15.04.2005

GADGET MAD

Halsband überwacht tierisches Sozialleben

Kaum betreten Hund und Halter eine Wiese oder Hundezone, bestürmen sich die frei tobenden Vierbeiner. Doch nicht immer können sich die Hunde gut riechen, tierische Freund- wie auch Feindschaften entstehen.

Eine Innovation des Massachusetts Institute of Technology [MIT] soll den Hundebesitzern nun die Möglichkeit des gezielten Social Networkings geben.

Über ein elektronisches Halsband mit interaktiver Leine werden sämtliche sozialen Kontakte des eigenen Vierbeiners aufgezeichnet und in Freund oder Feind unterteilt.

Bei künftigen Spaziergängen soll das System dann rechtzeitig vor der Begegnung feindlich gesinnter Rüden warnen können und Empfehlungen abgeben, auf welcher Gassi-Route die meisten Freunde anzutreffen sind.

Sensoren erkennen Sympathie

Anhand der Sensoren kann das Aktivitätslevel genau verfolgt und die Anwesenheit anderer E-Halsbandträger festgestellt werden.

Jedem Halsband ist ein spezifischer Ton und eine Sequenz aufleuchtender LEDs zugeordnet. Trifft man auf andere elektronisch überwachte Hunde werden diese mittels der personalisierten Töne idenitifiziert und je nach gemeinsamer Spieldauer, etc. als Freunde vermerkt.

Der Halter kann zudem über einen "postiv"- und "negativ"-Knopf manuell gute oder schlechte Erfahrungen zu einem Vierbeiner hinzufügen.

Kommt ein rivalisierender Rüde in Reichweite, warnt die Leine reichtzeitig, um den Konkurrenten weiträumig zu umgehen. Bricht ein tierischer Freund zum Spaziergang auf, wird man ebenfalls in Kenntnis gesetzt.

Daten landen auf Webportal

In Zukunft sollen die Informationen dann in ein Webportal gespeist werden, jeder kann dann über Profile die tierischen Freunde seines Hundes, sowie deren Halter kennen lernen.

Über die Website können dann etwa gemeinsame Spaziergänge geplant werden. Derzeit ist das System noch im Projektstadium.