High-Tech-Gadgets für Hund und Katz
Nachdem High-Tech-Spielzeuge bereits in den Kinderzimmern Einzug gehalten haben, werden nun auch die Vierbeiner mit technisiertem Spielzeug versorgt.
Vor allem in den USA werden für Tierhalter, die um die Unterhaltung ihrer Tiere während ihrer Abwesenheit besorgt sind, immer mehr solcher technischer Gadgets angeboten.
Für Hunde gibt es beispielsweise einen Ball, der, wenn er bewegt wird, Belohungen in Form von Hundekeksen freigibt und gleichzeitig den Hund mit elektronisch aufgezeichneten Worten des Besitzers lobt.
Auch für Katzen wächst das Angebot stetig. Neben ferngesteuerten Rennmäusen werden neuerdings auch automatische Katzenangeln angeboten. Sobald sich die Katze nähert, fängt die Angel an, nach links und rechts zu wippen, und versucht so den Spieltrieb der Katze zu wecken.
Talk to me BallInsgesamt leben in Österreich mehr als 1,3 Mio. Katzen und 525.000 Hunde, geht aus einer Studie der Wiener Wirtschaftskammer hervor. Etwa 39 Prozent der Österreicher besitzen ein Haustier.
Mehr dazu in oesterreich.ORF.atRundumversorgung
Doch Tiere wollen bekanntlich nicht nur spielen, sondern haben auch andere Bedürfnisse. Zwar fehlt ein Angebot nach Art der Gassi-führenden Hose wie aus dem Film "Die Techno-Hose" von Nick Park bis dato - das sich selbst reinigende Katzenklo gibt es schon.
Dabei registriert ein Sensor, sobald eine Katze das Klo betritt, danach siebt ein Rechen den Sand und befördert den Abfall direkt in den dafür vorgesehen Behälter.
Auch für das leibliche Wohl will bekanntlich gesorgt sein. Für die Frischwasserfanatiker werden diverse Tränken angeboten, in denen das Wasser stetig frisch bleiben soll. Wer einen Kurztrip außer Haus plant, kann sein Tier zudem mit einem automatischen Futterspender versorgen.
Sollte das Futter einmal zu Neige gehen, kann auch hier vorgesorgt werden.
Die solarbetriebene Thirst Alert Bowl zeigt durch Blinklichter, wenn Wasser oder Futter aus sind - die Deluxe-Version, die zu Weihnachten auf den Markt kommen soll, verschickt sogar eine E-Mail an den Besitzer. Füllen muss er die Schüssel aber trotzdem selber.
Litter MaidVerständnis für den Vierbeiner
Und wer seinen vierbeinigen Liebling schließlich auch noch verstehen will, der kann dazu den Übersetzer "Bowlingual" oder "Meowlingual" verwenden.
"Bowlingual" analysiert das Gekläffe und klassifiziert es in sechs Gefühlskategorien wie traurig, fordernd, froh oder wütend und bietet aus 200 gespeicherten Phrasen und Wörtern einen möglichst passenden Begriff wie "Ich habe genug" oder "Mir ist fad, lass uns ein bisschen spielen".
Als neueste Errungenschaft auf dem Gebiet der tierischen Elektronik kann sicher auch die erste Digitalkamera für Vierbeiner klassifiziert werden. Die 3,5-Megapixel-Kamera "Wonderful Shot" wird am Halsband montiert und soll dem Besitzer so Einblick in die Perspektive seines Vierbeiners geben.
Digitalkamera für den Hund
