07.04.2005

ÖIAG

Neue Verträge für alle TA-Vorstände

Die Vertragsverlängerung war vom TA-Aufsichtsrat bereits im Oktober 2004beschlossen worden.

Dass es so lange dauerte, bis die Unterschrift des Aufsichtsratspräsidenten unter den Schriftstücken stand, hatte mit dem Ringen um eine neue Unternehmensstruktur für die TA zu tun.

Über die Details der Umsetzung gibt es im Vorstand aber bis dato noch keine Einigung, zumal die Vorstände auch unterschiedliche Interessen verfolgen.

Während sich Generaldirektor Heinz Sundt und Finanzchef Stefano Colombo als Vorstände einer neuen starken Holding eine Ausweitung ihres Einflusses erhofften, würden Festnetzchef Rudolf Fischer und vor allem mobilkom-Chef Boris Nemsic durch die Eingriffsmöglichkeiten der Holding einen Machtverlust befürchten und möglichst viel Eigenständigkeit wollen, heißt es in der Branche.

Verschiedene Varianten

Im Herbst 2004 hatten Aufsichtsrat und Vorstand vereinbart, dass das Unternehmen unter einer neuen Holding in eine Festnetz- und eine Mobilfunkgesellschaft geteilt werden soll.

Die von der ÖIAG favorisierte Variante ist eine TA-Holding, unter der der Festnetzbereich und die Handysparte künftig als eigenständige Töchter agieren sollen.