29.03.2005

BETRUG

Identitätsdiebstahl bremst Netz-Geschäfte

Die Zunahme von Identitätsdiebstählen verschreckt Kunden von Banken und Online-Händlern zunehmend.

Aus Angst, dass ihre persönlichen Daten verloren gehen oder gar gestohlen werden, haben bereits fast zwölf Mio. US-Bürger ihre Bank gewechselt und rund 39 Millionen das Einkaufen im Internet aufgegeben.

Das geht aus einer aktuellen Studie der Finanzmarktforscher von Financial Insights hervor.

In den USA werden laut Gartner pro Jahr 9,5 Mio. Bürger Opfer von Identitätsdiebstählen, die gesamte dabei erlittene Schadenssumme beträgt 11,7 Mrd. Dollar.

Die Zahl der veröffentlichten Identitätsdiebstählen im Monat März hat ein neues historisches Hoch erreicht.

So verloren in den USA unter anderen der Gehaltsabrechnungsdienstleister PayMaxx, die Bank of America sowie mehrere Universitäten sensible Daten von Mio. Menschen.

Im März benachrichtigte die California State University 59.000 Studenten, Lehrende und Angestellte darüber, dass ihre Daten wie Namen, Adressen und Sozialversicherungsnummern Identitätsdieben in die Hände gefallen seien. Ebenso erging es 120.000 Absolventen des Boston College.

Bei der Bank of America gingen finanzielle Daten von 1,2 Mio. Bundesangestellten an Eindringlinge verloren. PayMaxx stellte aus Versehen rund 25.000 Gehaltsabrechnungen seiner Kunden online zur Schau.