Roboter tastet sich mit Fühlern voran
Abgeschaut haben sich die Wissenschaftler der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore das Prinzip von der Kakerlake, die sich vor allem mit Hilfe ihrer Fühler orientieren.
Mit den Gummifühlern kann das Roboterfahrzeug Hindernissen auch bei schlechten Sichtverhältnissen ausweichen.
Das Gerät soll unter anderem zur Begutachtung von Katastrophengebieten eingesetzt werden.
Mit dem Gummifühler fährt der Roboter die Wand entlang und tastet sich so voran. Trifft er auf ein Hindernis, wird diese Information mittels elektrischer Signale verarbeitet und der Roboter umfährt die Hürde.
Video zeigt den Roboter in Aktion [Windows Media]Gummihaut kann fühlen
Japanische Forscher arbeiten unterdessen an einer elektronischen Haut für Roboter, die ähnlich empfindsam wie die menschliche sein soll.
So könnten etwa künftige Robotergenerationen mit einem Tastsinn ausgestattet werden und Objekte mit den Händen identifizieren und verschieden Aufgaben mit Feingefühl erledigen.
Dafür wird der Roboter mit einer Art Gummischicht überzogen. Diese so genannten Polyvinylidenfluoride erzeugen ein elektrisches Feld, wenn sie gedrückt oder gedehnt werden.
Winzig kleine Transistoren wandeln das elektrische Feld in ein elektrisches Signal um und erkennen die Druckstelle.
Roboter bekommen Tastsinn
