Große Linux-Cluster aus Österreich
DRBD [Distributed Replicated Block Device], eine Entwicklung des österreichischen Open-Source-Unternehmens Linbit, entwickelt sich weit über Österreichs Grenzen hinaus.
DRBD ermöglicht den gemeinsamen Betrieb und die Storage-Verwaltung von Windows-Servern und einem Linux-Cluster in einem gemeinsamen Netzwerk.
Nun baut Linbit für ATOC, den Dachverband der privaten britischen Eisenbahngesellschaften, einen hochkomplexen Cluster.
Die Herausforderung bestand darin, einem Storage Area Network [SAN], in dem zahlreiche Windows-Server laufen, eine gemeinsame Systemplatte auf dem Linux-Cluster zuzuweisen, um Hochverfügbarkeit zu gewährleisten. Linbit realisiert das über den offenen Protokollstandard iSCSI.
Deep Computing von IBM
IBM hat im Februar mit Deep Computing Visualization [DCV] eine
neue Technologie zur Darstellung "massiver Datensets", wie sie im
Supercomputing anfallen, vorgestellt. DCV basiert auf einer
skalierbaren Middleware-Infrastruktur, die graphische Funktionen von
OpenGL Softwareanwendungen auf den IntelliStations von IBM unter
Linux unterstützt.
Deep Computing unter LinuxIn jeder Serverfarm möglich
Ein Cluster mit DRBD ist in jeder Serverfarm möglich und bringe bis zu 90 Prozent Kostenreduktion im Vergleich zu Hochleistungsrechnern, heißt es aus der Geschäftsführung von Linbit.
Die Liste der Kunden für Hochverfügbarkeitslösungen in Österreich umfasst u. a. Porr, die Raiffeisen Bausparkasse, MAN, Siemens, EADS und ILLICOM Espace Lumiere.
Linbits große Cluster
