DT-Aktionär klagt wegen UMTS-Lizenzen
Wegen der Versteigerung der UMTS-Lizenzen hat ein Deutsche-Telekom-Aktionär den deutschen Bund auf Rückzahlung an die Deutsche Telekom [DT] geklagt.
Der Prozess wurde am Mittwoch vor dem Bonner Landgericht eröffnet. Nach Ansicht des Klägers war die Versteigerung im August 2000 nicht rechtmäßig. Laut Aktiengesetz dürfe ein Mutterunternehmen eine Tochter nicht dazu veranlassen, ein nachteiliges Geschäft zu machen.
Als Mehrheitsaktionär habe der Bund die Möglichkeit gehabt, die Willensbildung des Bieters Deutsche Telekom zu beeinflussen. Auch mit der Höhe des Preises von damals umgerechnet mehr als 8,5 Milliarden Euro sei dem Konzern "erheblich geschadet" worden.
Entscheidung am 2. April
In der Folge war die DT völlig überschuldet und der Aktienkurs
stürzte ab. Das Gericht will am 2. April eine Entscheidung
verkünden.
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