13.03.2005

WELTWEIT

Bald eine Milliarde PCs in Verwendung

Schon bald soll es weltweit eine Milliarde aktiv genutzte PCs geben. Hauptverantwortlich sind dafür Entwicklungs- und Schwellenländer, in denen das Wachstum gerade erst so richtig losgeht.

Ende 2004 waren weltweit 820 Millionen PCs im Einsatz, schon 2007 soll die Milliardengrenze überschritten werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des "Computer Industry Almanac", die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die genutzten Rechner je Land zu erfassen.

Angeführt wird die Liste natürlich von den USA. Mit mehr als 220 Millionen verwendeten PCs machen die Vereinigten Staaten über 27 Prozent der Gesamtzahl aus. Das sind immerhin drei Mal so viel wie in Japan, das mit rund 69 Millionen PCs auf dem zweiten Rang liegt.

China auf der Überholspur

China liegt mit derzeit knapp 53 Millionen Rechnern auf Platz drei, das starke Wachstum soll die Volksrepublik aber bis 2007 auf den zweiten Platz katapultieren.

Deutschland liegt mit rund 46 Millionen Rechnern an vierter Stelle. Unter den Top Ten finden sich weiters Großbritannien, Frankreich, Südkorea, Italien, Kanada und Brasilien.

Notebooks machen derzeit fast ein Viertel der Gesamtzahl aus, in den USA sind es bereits 27 Prozent.

Multimedia treibt die Nutzung

Ein Faktor, der die PC-Nutzung antreibt, ist die steigende Zahl von Heim-Netzwerken. Eine Studie des Marktforschers In-Stat sagt dabei ein Wachstum von 50 Millionen im laufenden Jahr auf 200 Millionen im Jahr 2009 voraus.

Dieses Wachstum wird vor allem durch das steigende Angebot an Media Center PCs, die der digitalen Unterhaltung im Wohnzimmer dienen sollen, angetrieben.

Weiters sollen die Vernetzungsfähigkeiten dieser Multimedia-Rechner in den nächsten drei Jahren zum Standard auf vielen PCs werden. Auch das könnte die PC-Verkäufe weiter ankurbeln.