Kräftiges Wachstum auf dem PC-Markt
Der weltweite PC-Absatz stieg 2004 nach einem kräftigen Endspurt im Schlussquartal um 14,7 Prozent auf 177,5 Mio. Stück. Das errechnete die amerikanische Marktforschungsfirma IDC in einer am Dienstag veröffentlichten Studie.
Der PC-Markt profitierte demnach besonders von der starken Nachfrage bei kleinen und mittleren Firmen sowie der privaten Verbraucher im Weihnachtsgeschäft.
Im vierten Quartal gab es einen Absatzanstieg von 13,7 Prozent auf 51,5 Mio. PCs. IDC geht für 2005 von einem weltweiten PC- Absatzanstieg von rund zehn Prozent aus, ehe das Wachstum dann wieder in den einstelligen prozentualen Bereich zurückgehen dürfte.
Konsolidierung erwartet
Drei der zehn führenden Computerhersteller werden bis 2007 nach Einschätzung des Marktforschungsinstituts Gartner ihr Geschäft aufgeben müssen.
Gründe dafür seien sinkende Margen und das geringere Wachstum des Marktes.
Konsolidierung bei PC-HerstellernDell vor HP und IBM
Unumstrittener Branchenführer ist Dell. Dell lieferte im vergangenen Jahr insgesamt 31,77 Mio. PCs oder 23 Prozent mehr als 2003 aus. Der Dell-Marktanteil betrug weltweit 17,9 Prozent.
Auf Platz zwei lag Hewlett-Packard mit 28,06 Mio. Einheiten, einem Marktanteil von 15,8 Prozent und einem Absatzanstieg von zwölf Prozent. IBM kam mit 10,49 Mio. verkauften PCs, einem Marktanteil von 5,9 Prozent und einer Zuwachsrate von 16,3 Prozent auf den dritten Rang. IBM hatte kürzlich den Verkauf seiner PC-Sparte an den chinesischen Hersteller Lenovo angekündigt.
Fujitsu/Siemens lag mit 7,18 Mio. PCs und einem Marktanteil von vier Prozent auf Platz vier. Acer erreichte mit 6,46 Mio. verkauften PCs einen globalen Marktanteil von 3,6 Prozent.
