China schloss fast 50.000 Internet-Cafes
Die chinesische Regierung hat im vergangenen Jahr fast 50.000 Internet-Cafes geschlossen.
Die betroffenen Cafes hätten Minderjährige eingelassen oder sich "an der Verbreitung schädlicher kultureller Informationen" beteiligt, meldete die kommunistische Parteizeitung "Renmin Ribao" am Donnerstag in ihrer Online-Ausgabe.
"Gesundes und sicheres Umfeld für Minderjährige"
Ziel der Überprüfung, die sich über zehn Monate hinzog, sei "die
Schaffung eines gesünderen und sichereren Umfelds für Minderjährige"
gewesen. 21.000 der 47.000 geschlossenen Internet-Cafes könnten
wieder öffnen, sofern sie bestimmte Änderungen vornähmen, berichtete
die Zeitung unter Berufung auf das Ministerium für Kultur.
China bleibt IT-Wachstumsmarkt87 Millionen der 1,3 Milliarden Chinesen nutzen das Internet. Die Regierung unterstützt den Einsatz des Mediums in Wirtschaft und Unterricht, versucht aber, kritische politische Online-Diskussionen zu unterbinden.
