02.03.2005

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Bill Gates wurde zum Ritter geschlagen

Die britische Königin Elizabeth II. hat Microsoft-Gründer Bill Gates wegen seiner wirtschaftlichen und sozialen Verdienste zum Ehrenritter geschlagen.

Damit darf sich Gates, der einer der reichsten Männer der Welt ist, von nun an "Knight Commander of the Most Excellent Order of the British Empire" nennen.

"Sir" wird sich Gates jedoch nicht nennen können: Nur britische Staatsbürger und Angehörige des Commonwealth haben das Recht, ihrem Namen den Zusatz voranzustellen.

Mit ihrer Stiftung, die über rund 28 Milliarden Dollar verfügt, setzen sich Gates und seine Frau Melinda vor allem für eine bessere Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern ein.

Queen fällt das Tippen schwer

Gates sagte nach der Zeremonie im Londoner Buckingham Palace, er fühle sich geehrt von der Auszeichnung.

Zugleich zeigte sich der Microsoft-Chairman amüsiert, da ihm die Queen eingestanden habe, kein besonders großer Computerfan zu sein.

"Sie sagte mir, alle Kinder benutzten heute Computer und sie seien ja auch sehr nützlich, aber das Tippen sei für sie nicht so selbstverständlich wie für die jungen Leute," so Gates.

Vor Gates sind unter anderem mit dem früheren US-Präsidenten Ronald Reagan, New Yorks Ex-Bürgermeister Rudolph Giuliani und US-Notenbankchef Alan Greenspan weitere US-Bürger zum britischen Ehrenritter geschlagen worden.