Microsoft kündigt SQL Server 2005 an
Mit dem SQL Server 2005, der im Sommer auf den Markt kommen soll, will Microsoft eine neue Runde im Preiskampf am Datenbank-Markt einläuten.
Der SQL Server 2005 soll in vier Editionen angeboten werden: Enterprise, Standard, Workgroup und Express. Damit soll den Produkten von Oracle oder IBM Konkurrenz gemacht werden.
"Wir wollen sicher gehen, dass wir unsere Mitbewerber schlagen, egal in welchem Bereich," so Tom Rizzo, Direktor der Produktentwicklung in Microsofts SQL-Server-Abteilung. "Wir glauben, dass die Aufmachung und die gestaffelten Lizenzvergabe eine Besonderheit unseres Produktes ist."
Offenlegung des Quellcodes überlegt
Zudem überlegt Microsoft derzeit, den Source Code des SQL Servers
2005 freizugeben. Noch sei nichts endgültig entschieden, aber viele
Kunden hätten Interesse an dem Quellcode gezeigt, so
Microsoft-Manager Tom Rizzo.
Österreichs Unternehmen und Open SourceDie vier Ausstattungsvarianten
Die Enterprise-Edition für 24.999 Dollar pro Prozessor bietet eine Daten- und Analyseplattform für umfangreiche Unternehmensanwendungen, die Standard Edition richtet sich an mittelständische Unternehmen und wird 5.999 Dollar pro Prozessor kosten.
Die Workgroup-Edition zielt auf kleinere Unternehmen ab und ist auf Rechner mit zwei Prozessoren [Dual-Core-Chips zählen nur als eine CPU] und drei GB RAM beschränkt. Sie wird mit dem Management-Tool Management Studio ausgeliefert.
Die kostenlose SQL Server 2005 Express Edition soll vor allem semiprofessionelle Entwickler ansprechen und für einfache Datenbank-Anwendungen genügen. Sie unterstützt maximal eine CPU und ein GB RAM, zudem ist die Größe der Datenbank auf vier GB beschränkt.
Ab sofort gibt es zudem den SQL Server 2000 zum Preis von 3.899 Dollar pro Prozessor in einer Workgroup Edition.
MS-Website zum SQL Server
